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Gerhart
Hauptmann (1862-1946)
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Hoch
über dem Ufer liegt Lohme, das erste Seebad der Insel Rügen,
als nördliches Tor zum Nationalpark Jasmund. Das traditionsreiche
ehemalige Fischerdorf liegt direkt an der Ostseeküste mit idyllischem
Seglerhafen, Restaurants und kleinen Kunsthandwerkslädchen.
Schon
im 18. Jahrhundert entdeckten die Romantiker den kleinen Fischerort.
Caspar
David Friedrich fertigte zahlreiche Skizzen von der umliegenden Landschaft
mit der Kreideküste, dem Hochuferwald mit den Hünen- und Hügelgräbern,
sowie dem traumhaften Blick übers Meer und zum Kap Arkona.
Heute
ist Lohme mit seiner Umgebung eine anerkannte Erholungsregion, die sich
ihre Ruhe und Naturnähe bewahrt hat. Zahlreiche beschilderte Reit-
und Wanderwege laden ein, die Umgebung zu erkunden und die Natur zu genießen.
Ein besonderes Kleinod ist der verträumte Seglerhafen in Lohme, der
jeden Abend Schaulustige anzieht, den berühmten "Lohmer Sonnenuntergang"
zu bestaunen.
Durch
die unmittelbare Lage am Nationalpark Jasmund ist der Ort ein Geheimtipp
für alle Naturliebhaber. Auf Wanderungen durch den Hochuferwald kann
man den herrlichen Ausblick übers Meer genießen und zum Strand
mit den rundgeschliffenen Steinen hinabsteigen, der an vereinzelten Sandbuchten
zum Baden einlädt. Man schwimmt ein Stück hinaus und erlebt den
Blick auf die 30 m hohe Kreideküste. |
Zu
jeder Jahreszeit ist Lohme eine Reise wert: im Frühjahr, wenn die
lieblichen Anemonen den zartgrünen Buchenwald erobern, im Sommer,
wenn die Sonne Badelustige an den Strand zieht, im Herbst, wenn sich der
Wald in ein buntes Farbenmeer verwandelt und auch in der besinnlich, verschneiten
Winterzeit.
In
Lohme finden Sie weiterhin einen Dorfladen mit Fahrradverleih, eine Fischräucherei,
eine Keramikwerkstatt und einen Steingestalter. Der nächste Sandstrand
ist in ca. 8 km an der Schaabe-Bucht. In Neddesitz ca. 7km entfernt gibt
es ein Erlebnisbad, einen Tennisplatz und eine -halle sowie ein Fitnesscenter. |
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Durch
die günstige Lage von Lohme erreichen Sie die zahlreiche Sehenswürdigkeiten
Rügens in kurzer Zeit.
Hier
einige Beispiele: |
Die
feinsandigen Badestrände Rügens
Die
nächsten Badestrände befinden sich nur wenige Minuten von Lohme
entfernt: Im Norden der Sandstrand der "Schaabe" von Glowe beginnend bis
fast hoch zum Kap-Arkona, oder in südlicher Richtung in noch kürzerer
Entfernung ab Mukran beginnend die "Prorer Wiek", die sich über die
Ostseebäder Binz, Sellin, Baabe bis hin nach Göhren erstreckt.
Der breite Sandstrand und das flach abfallende Wasser sind besonders gut
geeignet für Kinder und Nichtschwimmer.
Doch
nicht nur zum Baden im Sommer - auch in der etwas kälteren Jahreszeit
kann man hier entspannende Spaziergänge am Wasser unternehmen. |
Das
Kap-Arkona
Auf
der Halbinsel Wittow im Norden der Insel Rügen ist seit jeher das
Kap Arkona der größte Urlaubsmagnet. Oft wird Kap Arkona auch
als der nördlichste Punkt der Insel bezeichnet, das ist jedoch falsch
- der nördlichste Punkt ist der sogenannte 'Geller Ort'.
Die
Wahrzeichen am Kap Arkona sind die beiden Leuchttürme und ein Marinepeilturm.
Der alte Leuchtturm wurde zwischen 1826 und 1828 errichtet und zwar mit
einer Aussichtsplattform im klassizistischen Stil nach Plänen von
K. F. Schinkel. Er blieb bis zur Errichtung des unmittelbar daneben stehenden
neuen Leuchtturms im Jahre 1902 in Betrieb. Heute beherbergt er ein kleines
Museum. |
Das
Fischerdörfchen Vitt
Ganz
in der Nähe befindet sich das Fischerdörfchen Vitt, ein kleines
Dorf mit 13 rohrgedeckten Häusern, das aufgrund seiner Einmaligkeit
von der UNESCO unter Denkmalschutz gestellt wurde. Zurückreichend
bis in die slawische Zeit fanden in der "Großen Vitte" Heringsmärkte
statt. Daher rührt auch der Name "Vitt", welcher eine Fisch- und Heringslage
mit kleinen Häusern am Strand beschreibt. Noch heute räuchern
die Fischer unten am Strand ihren Fisch in großen Tonnenöfen.
Sehenswert ist hier auch die um 1800 nach Zeichnungen von Schinkel erbaute
malerische Uferbetkapelle oberhalb des Dorfes. |
Eine
Fahrt mit dem "Rasenden Roland"
16
mal täglich im Stundentakt können Sie eine Fahrt mit dem "Rasenden
Roland" unternehmen. Die historische Dampflok fährt die Strecke Ostseebad
Göhren - Ostseebad Baabe - Ostseebad Sellin - Ostseebad Binz - Putbus
- Lauterbach und zurück.
Auf
Grund der reizvollen Landschaft entlang der Fahrtstrecke ist eine Fahrt
mit der dampfbetriebenen Schmalspurbahn sowohl für Eisenbahnfans als
auch Landschaftsliebhaber ein tolles Erlebnis.
Die
Mitnahme von Fahrrädern ist möglich. |
Das
Jagdschloss Granitz
Eines
der beliebtesten Ausflugsziele der Insel Rügen ist das Jagdschloss
Granitz.
Auf
dem Tempelberg der Granitz, einem wildreichen Gebiet im Osten der Insel
Rügen, ließ der damalige Besitzer Fürst Malte zu Putbus
im 19.Jh. das Jagdschloss Granitz nach den Plänen des berühmten
Architekten Karl Friedrich Schinkel erbauen. Täglich hat das Jagdschloss
seine Pforten für Besucher geöffnet und zeigt ständig wechselnde
Ausstellungen. Der schwindelerregende Aufstieg auf den 38m hohen Aussichtsturm
des Schlosses, wird mit einer phantastischen Aussicht über die Insel
Rügen - bei gutem Wetter sogar bis nach Stralsund und Hiddensee belohnt. |
Die
Ostseebäder Binz, Sellin, Göhren und Thiessow
Die
Ostseebäder bieten mit Ihrer größtenteils in neuem Glanz
erstrahlenden Bäderarchitektur eine Augenweide und laden mit Ihren
Strandpromenaden und den vielen kleinen Geschäften und Cafés
zum Bummel ein. Typisch für alle Gebäude der Bäderarchitektur
sind die zahlreichen filigranen Veranden, Loggien, offenen Balkone, Erker
und Türmchen an den Fassaden der Häuser. Die teilweise weit in
die Ostsee hineinragenden Seebrücken der meisten Ostseebäder
sind eine weitere Attraktion auf Rügen. Die längste Seebrücke
(393 m) steht im Ostseebad Sellin und ist ein 'Muss' bei einem Rügenbesuch. |
Die
Kreidefelsen und der Königsstuhl im Nationalpark Jasmund
Das
außergewöhnliche Naturdenkmal in unmittelbarer Nähe zu
Sassnitz, im Gebiet der Stubbenkammer, wird von fast jedem Rügenbesucher
aufgesucht. Von der beeindruckenden Höhe des 118 m aufragenden 'Königsstuhls'
bietet sich ein selten schöner Ausblick auf das weite Meer mit dem
Schiffsverkehr zwischen Sassnitz/Mukran und den nordischen Ländern
und auf die benachbarte Steilküste. Der Name Königsstuhl wird
nach Überlieferungen auf den schwedischen König Karl XII. zurückgeführt,
der von dort aus im Nordischen Kriege, im Jahre 1715, ein Seegefecht gegen
die Dänen geleitet haben soll. |
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